Fünf Tips wie Sie das Bewerbungsgespräch erfolgreich meistern

Nachdem wir im ersten Teil fünf Schritte für die Vorbereitung eines Vorstellungsgespräches betrachtet haben, soll es heute um das Bewerbungsgespräch selbst gehen. In diesem Beitrag gehen wir auf die einzelnen Schritte vom entscheidenden ersten Eindruck bis zur Verabschiedung  näher ein.

Die Anreise

Bei der Planung Ihrer Anreise sollten Sie auf einen ausreichenden Zeitpuffer achten. Mögliche Staus oder Baustellen, die Suche  nach dem richtigen Verwaltungsgebäude oder nach einem ausgewiesenen Besucherparkplatz und Sicherheitskontrollen im Eingangsbereich sollten nicht dazu führen, dass Sie zu spät kommen.

 

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Die Begrüßung – der erste Eindruck entscheidet 

In den ersten Sekunden, also in der Zeit der Begrüßung bildet sich Ihr Gegenüber eine Meinung über Sie. Um diesen wichtigen Start gut zu meistern sind einige einfache Punkte zu beachten:

Was ein Händedruck über Ihre Persönlichkeit verrät…

in diversen Studien wurde aufgezeigt, dass selbstbewusste Persönlichkeiten in der Regel einen festen Händedruck haben. Sie haben sicherlich selbst schon einmal eine Situation erlebt, in der Ihnen ein schlaffer Händedruck begegnet ist. Vielleicht haben Sie auch schon einmal eine Situation mit einem derart festem Händedruck erlebt,  bei dem Sie das loslassen kaum erwarten konnten. Die Mitte aus diesen beiden Extremen ist für Ihre Begrüßung beim Vorstellungsgespräch die richtige Wahl.

Das Gespräch

Im Bewerbungsgespräch geht es darum, Ihrem Gesprächspartner zusätzliche Informationen zu Ihrer Person, Ihrem beruflichen Werdegang und Ihren Erfolgen zu geben. Diese sollten auf Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Projektlisten usw.) aufbauen und diese mit Leben füllen. Beispiele aus der Praxis, die im besten Fall zu den Aufgaben und Anforderungen des jeweiligen Stellenprofils passen, wollen gehört werden. Auch Fragen zur Position und zum Unternehmen, die über die Internetpräsenz des Unternehmens nicht zu recherchieren waren, dürfen Sie stellen. Zu vermeiden sind im ersten Gespräch Fragen zum Gehalt, den Urlaubstagen, der Fahrtkostenerstattung, Regelungen bei Überstunden und weitere Rahmenpunkte. Behalten Sie diese Punkte für ein zweites Bewerbungsgespräch im Hinterkopf.

Die Körpersprache

Der Volksmund weiß, ein Lächeln sagt mehr als 1000 Worte. In jeder Begegnung achten wir instinktiv auf die Sprache des Körpers. Halten Sie einen freundlichen Blickkontakt zu Ihren Ansprechpartnern, zeigen Sie, dass Sie aufmerksam zuhören, nehmen Sie eine bequeme aber gerade und selbstbewusste Körperhaltung ein und halten Sie Ihre Hände über dem Tisch.

Der Abschluss

Auch der letzte Eindruck ist von besonderer Bedeutung, da er nachhält und besonders in Erinnerung bleibt. Zum Ende des Gespräches werden Sie sehr wahrscheinlich die Möglichkeit erhalten, Ihre Fragen zu platzieren. Diese haben Sie wie in unserem letzten Blogbeitrag beschrieben sorgfältig vorbereitet. Lassen Sie sich zudem zum Abschluss des Gespräches einen Ausblick über den weiteren Verlauf des Bewerberverfahrend geben. Bei der Verabschiedung gelten prinzipiell die gleichen Regeln, die hier schon zur Begrüßung aufgeführt wurden. Neben dem festen Händedruck und Blickkontakt bedanken Sie sich für das Gespräch und freuen sich auf den weiteren Kontakt.

 

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